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Das Affentheater
 
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JOURNAL

Interior-Träume werden wahr – im BIKINI BERLIN!

Spätestens seit der Anzeiger auf dem Thermometer unaufhaltsam Richtung Nullpunkt kriecht, steigt bei uns antiproportional dazu die Lust unsere Wohnungen so gemütlich wie möglich zu gestalten. Nur widerwillig haben wir uns mit dem Gedanken abgefunden, keinen Winterschlaf einlegen zu können – umso schöner sollte dann die Umgebung sein, in der man die ungemütlichen und regnerischen Tage verbringt. Für eine Mission haben wir uns aber letztendlich doch noch nach draußen gewagt: Ab ins BIKINI BERLIN, hieß es vor einigen Tagen. Die neuen Interior-Trends entdecken sich schließlich nicht von allein!


Gastblogger für Bikini Berlin
Marie & Leni – Glitter Everywhere
 
 

Artek: Accessoire-Träume und Designklassiker

Bei jedem BIKINI BERLIN-Besuch gehört es einfach dazu, bei Artek vorbeizuschauen. Der Concept Store im ersten Obergeschoss lädt förmlich dazu ein, durch seine Gänge voller kleiner Gimmicks und Möbel zu stöbern, um jedes Mal etwas Neues zu entdecken. Von Designklassikern, kleineren Möbelstücken über wunderschöne Lampen, Geschirr und Uhren bis hin zu Büchern und Wohnaccessoires, ist für jeden Interior-Fan etwas dabei. Die finnische Brand schafft es jedes Mal, uns als Besucher von Neuem zu überzeugen und zu inspirieren. Ein absoluter Geheimtipp für alle, die auf der Suche nach einem ganz besonderen Weihnachtsgeschenk sind!

Fundamental: Wenn Mathe plötzlich Spaß macht

Wieder im Erdgeschoss angekommen, fällt uns eine ganz besondere Verkaufsfläche auf: grafische Formen, klare Linien und ganz viel Farbe. Fundamental ist die von Gunnar Rönsch und Stephen Molloy gegründete Brand, die sich durch die Mathematik der Natur, Logik ihrer Formen und  Muster auszeichnet und damit große internationale Erfolge feiert. Von Accessoires aus Marmor über filigrane Bookmarks und Teelichter bis hin zu Objekten, die man erst zu Hause selbst zusammenbauen soll, bietet das Designduo Lösungen für alle, die auch im Detail außergewöhnlich einrichten wollen. Die Obstschalen „Nest“ gehören zu unseren Favoriten – aber auch wunderschöne, farbige Spiegel verleihen jedem Interior das gewisse Etwas.

 
 

Studio183: Für Kunstliebhaber

Obwohl der Shop nicht zum ersten Mal in unserer Kolumne Erwähnung findet, sind wir jedes Mal überrascht, wie vielseitig das Sortiment ist und welche Facetten sich dort wieder entdecken lassen. Neben internationalen Modedesigns fällt eines sofort ins Auge: Kunst, wohin man sieht.

Bilder der Berliner Künstlerin Simone Florell, die für ihren dynamischen Stil und organische Formen bekannt ist, können sowohl im Original als auch in Form von wunderschönen Drucken schon ab 108 Euro erworben werden. Auch Eva Moll, die im Store sogar ein Live Painting Event veranstaltet hat, bietet ihre Kunst zum Verkauf an: Pop-Art made in Berlin! Ebenso Fans von Kupferdruck, Siebdruck, Radierungen und Monotypie werden hier fündig: Christina Knobbe stellt hier tolle Arbeiten in unterschiedlichen Formaten vor.

Ikono: Made in Germany

Die vor zehn Jahren in Paderborn gegründete Möbelmanufaktur ist einen Besuch wert, wenn man auf der Suche nach individuellen Möbelstücken ist. Das Unternehmen verzichtet auf eine Händlerstruktur und spricht ihre Kunden direkt in ihren Stores an. Auch Objekte aus Serienfertigungen sucht man hier vergeblich – jeder Artikel wird individuell aus den 19 angebotenen Ledersorten in über 700 Farben zusammengestellt.

 

Chaya: Ausflug nach Japan

Dass die Kunst- und Designwelt ohne den japanischen Einfluss nicht dieselbe wäre, ist wahrscheinlich kein Geheimnis. Dass japanische Elemente auch in Einrichtungsfragen eine große Rolle spielen, ebenfalls. Aber eine Überraschung war es auch für uns, einen vermeintlichen Teeladen zu betreten und darin eine ganze Reihe an Deko-Objekten, Einrichtungsgegenständen und Accessoires vorzufinden, die jede Wohnung bereichern würden. Erlesenen Tee aus Porzellantassen trinken, die Wohnung mit edlen Seidenkimonos und Vasen schmücken oder das Zimmer mit Räucherstäbchen in eine Duftoase verwandeln – das alles wird in dem Shop mit Blick auf die Gedächtniskirche möglich, der so viel mehr als nur Tee zu bieten hat. 

Wie man sieht, gibt es auch an tristen Tagen einen Grund sich aus dem Haus zu trauen – sei es nur, um genau dieses mit schönen, neuen Deko-Objekten zu bestücken oder sich direkt von neuen Möbelstücken inspirieren zu lassen.